Evangelische Religionslehre

Evangelische Religionslehre

Gerade jetzt in der Coronakrise kommt es darauf an, dass im Religionsunterricht die Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler in den Blick kommt. Welche Fragen stellen (sie) sich aktuell? Vielfach sind das elementare Grundfragen nach Sinn, nach Gott, danach, was wirklich wichtig ist, wenn so vieles wegbricht. Was trägt in der Krise?

Es sind aber auch ethische Fragen, die in der öffentlichen Diskussion präsenter sind als zu anderen Zeiten. Und nicht zuletzt sind es auch Sorgen und Ängste um die eigene Zukunft angesichts wachsender gesellschaftlicher Probleme. Für uns als Religionslehrkräfte heißt das, hinzuhören, zu begleiten, Anregungen zur Reflexion zu geben. Zugleich bleibt ein Religionsunterricht im Fernunterricht natürlich defizitär, da zu unserem Fach maßgeblich Begegnung, offener Austausch, Wahrnehmung des und der Anderen, buchstäblich ein Aufeinander-Zugehen gehören, was in Zeiten der Distanzierung fehlt.

Trotzdem und gerade deshalb ist es von zentraler Bedeutung, zu fragen, wie es im Fernunterricht gelingen kann, unsere Schülerinnen und Schüler zu begleiten, für sie da zu sein, die Krise zu reflektieren und zugleich fachbezogenes Lernen zu ermöglichen. Und vielleicht kann es im Religionsunterricht sogar gelingen, ein wenig von dem, was in Begegnung und Austausch den Religionsunterricht zu einem besonderen Fach macht, auch digital nachzuvollziehen. Vielleicht bietet das digitale Lernen, das auf eine Verschriftlichung persönlicher Gedanken und auf individuelles Feedback angelegt ist, sogar auch neue Chancen der gegenseitigen Wahrnehmung und Wertschätzung zwischen Lehrkraft und Schülerinnen bzw. Schülern.

Religiöse Symbole

 

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